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Shoba Waqf-e-Jadid

Ziele und Aufgaben

Der zweite Khalif der AMJ (rs) gründete 1957 Waqf-e-Jadid. Das Ziel dieses Projekts ist es eine Erziehung und Bildung jener Jamaats zu ermöglichen, die abgelegen sind und auch die Botschaft des Islam an jenen Orten zu überbringen. Zunächst galt dieser Plan nur für Pakistan, aber der vierte Khalif (rh) erweiterte die Gültigkeit dieses Projekts auf die ganze Welt.

Über das Waqf-e-Jadid sagte der zweite Khalif (rs):

„Dies ist das Unterfangen Allahs und er selbst wird es vollenden. Denn es ist Allah der Allmächtige, der diesen Gedanken in meinem Herzen aufkommen ließ. Ich werde bestrebt sein dies zu erfüllen, selbst wenn ich mein Haus und meine Kleider verkaufen muss, selbst wenn keine einzige Person mich unterstützt. Allah wird jene von der Jamaat losschneiden, die mir hierbei nicht helfen und Er wird Engel vom Himmel herab senden, um mir zu helfen.“ (Freitagsansprache vom 05.01.1958)

 

Sinn und Zweck

Der Zweck der Ankunft des Verheißenen Messias (as) war die vollkommene Lehre Gottes auf der Welt zu etablieren und Muslime, die mit der Zeit Schändlichkeiten und unislamischen Gebräuchen verfallen waren, zu reformieren. Er äußerte am 26. Mai 1892 den Wunsch, die Lehre des Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten und erwähnte gleichzeitig, dass sich dies nicht zu seinen Lebzeiten erfüllen wird. 65 Jahre nach dieser Begebenheit rief der zweite Khalif, Hadhrat Mirza Bashir Uddin (ra), am 9. Juli 1957 das Waqf-e-Jadid ins Leben. Der zweite Khalif (ra) äußerte in seiner Ansprache, dass die Jamaat vorbildliche Jugendliche benötigt wie beispielsweise Hadhrat Ismail (as), der bereit war, sein Leben für das Wohlgefallen Gottes zu opfern. Der Grund für diesen Aufruf war, dass die Spiritualität auf dem indischen Subkontinent verloren gegangen war und Menschen kaum islamisches Wissen aufwiesen. Beispielsweise gab es Orte und Gemeinden, in denen niemand das Gebet hätte leiten können. Ebenfalls war es notwendig, den Konvertiten die islamische Lehre näher zu bringen und unislamische Traditionen aufzubrechen.

Das Waqf-e-Jadid diente in erster Linie der Ausbildung von Mualimin (Gelehrten) und deren Unterhalt. Viele Ahmadi-Mitglieder widmeten ihr Leben der Jamaat und traten in die segensreiche Institution des Waqf-e-Jadid ein. Das Waqf-e-Jadid war die letzte Institution, die der zweite Khalif ins Leben rief. Zum Zeitpunkt der Etablierung war der zweite Khalif (ra) aufgrund eines Attentats geschwächt. Aber er war fest von diesem Tehrik (der Institution) überzeugt. Er versicherte, dass Gott in ihm den Wunsch nach dieser Institution geweckt hat und Gott ihm dabei helfen wird, das Vorgehen erfolgreich zu vollziehen.

Erweiterung des Waqf-e-Jadid Projekts

Der erste Sekretär des Waqf-e-Jadid war der vierte Khalif (rh), der sagte, dass Gott ihm bereits von Kindheit an die Liebe zu dieser Institution schenkte, der er sich mit Leidenschaft widmete. Der vierte Khalif (rh) besuchte die Gebiete, in denen die Mualimin aktiv waren. Er berichtet, dass diese Gegenden sehr gefährlich aufgrund giftiger Tiere sowie hygienischer Mängel waren. Zudem war die Infrastruktur miserabel. Er lobte das Engagement und die Geduld der Mualimin vor Ort, die unvorstellbare Schwierigkeiten zu bewältigten hatten. Oft konnten sie sich wegen finanzieller Schwierigkeiten keine fachgemäße Unterkunft leisten und mussten in provisorischen Unterkünften hausen. Die Opferbereitschaft der Mualimin und der Spender zeigt jedoch in der heutigen Zeit ihre Früchte: es gibt kaum ein Gemeinde-Mitglied, das das Gebet nicht leiten kann – jedoch gibt es in unterentwickelten Regionen mit einer enormen Zahl an Konvertiten Bedarf an Wissen über ihre Religion, um falsche Traditionen und Bräuche zu beseitigen.

Für das Waqf-e-Jadid stehen gegenwärtig gutausgebildete Missionare und Waqfien-e-Naus zur Verfügung, die sich dem Dienst der Jamaat verpflichtet haben. Es ist die Aufgabe der Jamaat-Mitglieder, den Auftrag und die Vision des Verheißenen Messias (as) zu unterstützen und zu vollenden. Das Waqf-e-Jadid ist für die Verbreitung des Glaubens und somit für die Vollendung der Aufgabe unentbehrlich.

Kontakt

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